Das ist Offene Jugendarbeit in Österreich - E+ JiA

Ein Studienbesuch in Österreich durchgeführt vom Jugendzentrum Perg

Im Winter fand ein internationaler 6-tägiger Studienbesuch im Rahmen des Programmes Erasmus+ Jugend in Aktion zum Thema Offene Jugendarbeit in Österreich in Wien, Innsbruck, Linz und Perg statt. Ziel war es, mit 36 ExpertInnen aus der offenen Jugendarbeit aus Armenien, Lettland, Norwegen, Österreich, Palästina und Russland die offene Jugendarbeit zu diskutieren und jeweils von den anderen zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und sich auszutauschen, um Projekte für Jugendliche zu entwickeln.
„Erasmus+ Jugend in Aktion“ – Projekte stärken Jugendliche in ihrer Entwicklung und durch Angebote non-formaler Bildung wird dieser Zielgruppe das Lernen durch Erleben und Selbsterarbeitung von Themen schmackhaft gemacht. Bei einer Jugendbegegnung treffen sich Jugendliche aus verschiedenen Ländern, um sich gemeinsam mit einem Thema zu beschäftigen, das sie selbst und/oder andere Menschen betrifft, z.B. Arbeitslosigkeit, Job, Armut, Rassismus, Sport, Musik, Umweltschutz.

Karin Peham-Strauß und JugendarbeiterInnen aus Österreich führten durch die Bundesländer, Wien, Tirol und Oberösterreich um die Praxis in Österreich kennenzulernen und Beispiele und Methoden anzusehen die zu neuen jugendbezogenen Projekten führen können, sowohl auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene.

Den JugendarbeiterInnen und ExpertInnen wurde bei einer Reise durch Österreich die nationale OJA gezeigt und es wurde viel verglichen, ausgetauscht und so manch eineR wird wohl das „Gesehene“ und „Erfahrene“ in seine Realität umsetzen.

In Wien wurden die boJA, POYWE (professional open youth work in Europe – der europäische Verein der offenen Jugendarbeit) und zwei Jugendzentren besucht. Im Rahmen des Innsbruck-Besuchs besichtigte die Gruppe das InfoEck, wo die Teilnehmenden über die Projekte (E+ Jugend in Aktion) und Möglichkeiten der Jugendinfo Tirol, aber auch die Fördermöglichkeiten des Landes für die Jugendarbeit informiert wurden. Mittagessen gab es im Jugendzentrum „mk“ und den Abschluss bildete ein Besuch im städtischen Jugendzentrum Tivoli, wo vor allem auch die Arbeit mit Jugendlichen mit weniger Chancen gezeigt wurde sowie deren Zugang und Verständnis zur Offenen Jugendarbeit.

In Linz ging es dann ins Landesjugendreferat und Jugendservice, wo man Vergleiche mit dem Land Tirol anstellen konnte. Den Abschluss bildete die lokale offene Jugendarbeit mit dem Jugendzentrum in der Stadt Perg und in Luftenberg, einer sehr kleinen Gemeinde im Bezirk Perg. Die TeilnehmerInnen konnten somit einen Einblick und Überblick in die OJA von Österreich gewinnen.

Weitere Informationen und Anmeldung für Gruppen findest du unter: www.jamday.at

  • jamday 2020
  • JAM Day Festival

JAM Day - Jugend. Arbeit. Musik am 25. September 2020 ab 9.00 Uhr am AEC Maindeck in Linz

Der JAM Day verbindet Elemente einer Berufsinfomesse mit gelebter Jugendkultur: Verschiedene Servicestellen mit Angeboten zur Berufsorientierung, Jobcoaching & Lehrlingsbetreuung stehen zur Beratung zur Verfügung, daneben gibt es interaktive Workshops rund um Digitalisierung in der Arbeitswelt und viele Möglichkeiten, seine eigenen Potentiale und Fähigkeiten kennenzulernen. Eingebettet sind die inhaltlichen Schwerpunkte in ein kulturelles Rahmenprogramm mit JAM Sessions, Poetry Slams & Live Musik mit lokalen Bands am Abend!

Du bist selbst zwischen 14 & 25 Jahren alt oder kennst Jugendliche, für die unser Angebot interessant sein könnte??
Dann kommt doch zum JAM Day und nutze das vielfältige Angebot!
Weil uns deine Zukunft nicht wurscht ist. #jamday

Es sind natürlich auch ältere Menschen immer herzlich willkommen! 😉

Hackathon 2020 - für Mädels ab 12 Jahren am 25.04.2020

Der Women & Girls Hackathon 2020 ist ein kostenloses, eintägiges Event, bei dem sich Frauen, Mädchen ab 12 Jahren und alle die sich als solche identifizieren, mit verschiedenen Vorkenntnissen zum gemeinsamen Hacken zusammenfinden. Ziel des Hackathons ist es, im Team oder auch alleine, nützliche, kreative oder unterhaltsame Prototypen und Projekte umzusetzen – und dafür werden nicht nur Software Entwicklerinnen sondern auch UI/UX Designerinnen, Texterinnen, Hardware Entwicklerinnen und viele mehr gebraucht.

Vorkenntnisse spielen dabei nur eine kleine Rolle. Im Vordergrund steht die gemeinsame Umsetzung einer Idee und Gleichgesinnte zu finden. Als erfahrene Programmiererin kannst du zum Beispiel eine zu lange liegengebliebene Idee mitnehmen und dich einen Tag lang mit der Unterstützung von anderen Teilnehmerinnen deinem Projekt widmen. Als Anfängerin bietet der Hackathon die perfekte Möglichkeit in einem Team an einem echten Projekt zu entwickeln. Unser Team an erfahrenen Mentorinnen steht dir vor Ort jederzeit zur Verfügung und greift dir unter die Arme.

Auf der Webseite der female coders kann man sich kostenlose Tickets sichern.

Lebens(t)raum Jugend - Mittendrin

Am 29.10.2019 fand die Fachtagung mit dem Titel „Lebens(t)raum Jugend – Mittendrin“ für Mitarbeiter.innen von Sozialministeriumservice Jugendprojekten im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels statt. 195 Teilnehmer.innen wurden registriert.

Nach der schwungvollen Begrüßung von Fr. Mag.a Brigitte Deu, Landesstellenleiterin des SMS Oberösterreich und Herrn Mag. Jürgen Bockmüller, Leiter der Abteilung 4 (Berufliche Integration), starteten die Hauptvorträge zu den Themen „Lebensphase Jugend am Übergang Schule – Beruf“ und „Potenziale des Sozialraumkonzepts“.

Die Vorträge am Vormittag und die Impulsvorträge in ausgewählten Ideenwerkstätten wurden für die gehörbeeinträchtigten Teilnehmer.innen gebärdensprachlich übersetzt.

Im Vortrag von Veronika Wöhrer von der Universität Wien zum Übergang Schule-Beruf wird eine Längsschnittstudie am Institut für Soziologie der Universität Wien vorgestellt. Im Rahmen dieser Studie wurden und werden in weiterer Folge Jugendliche der letzten Klasse der Neuen Mittelschule in Wien interviewt und auch mithilfe eines Fragebogens zu verschiedenen Schwer­punkten befragt. Im Fokus stehen eine ganzheitliche Analyse des Lebensverlaufs und der biographischen Übergänge.

Im Vortrag von Michael Noack von der Hochschule Niederrhein über Potenziale des Sozialraumkonzepts wurden zunächst die Begriffe Sozialraum und Sozialraumorientierung erläutert. Das Bewusstsein, dass derselbe Ort für verschiedene Menschen mit unterschiedlichen lebensweltlichen Bedeutungen aufgeladen ist, ist dabei wesentlich. Wichtig ist die konzeptionelle „Erdung“ personenbezogener und sozialökologischer Ansätze.

Am Nachmittag absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideenwerkstätten zu folgenden Themen:

Eine detailliertere Ausführung der Fachtagung ist hier downloadbar.

Fotos zur Fachtagung finden Sie in der IAB Fotogalerie.