Weiterbildungsreihe 2026
Die Begleitung mehrfachbenachteiligter junger Frauen sowie Autismus und der Umgang mit psychiatrischen Diagnosen standen im Mittelpunkt der heurigen Weiterbildungsreihe für Mitarbeiter.innen von SMS-geförderten Jugendprojekten, die die KOST OÖ in Absprache mit der SMS-Landesstelle im Bildungshaus Puchberg (Wels) konzipierte.
Im Seminar „Autismus + AD(H)S und/oder Trauma – was ist was?“ mit Mag. Dominik Laister PhD (Klinischer- und Gesundheitspsychologe) standen die Diagnosen Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) und posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden konkrete Strategien für die Begleitung von Jugendlichen erarbeitet und auf Möglichkeiten, Job-Interessen zu erkunden, eingegangen. Zudem wurden Kommunikationstipps und Strategien zur Förderung der Compliance besprochen.
Auf Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten wurde der Fokus im Seminar „Hinsehen statt übersehen: mehrfachbenachteiligte junge Frauen wirksam begleiten“ von den Referentinnen Joana Fiala, BA und Kaja Vozelj (Verein NINLIL) gelegt. Es ging darum, genauer hinzuschauen, die eigene Praxis zu reflektieren und die Lebensrealitäten dieser Zielgruppe besser zu verstehen, um sie in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.Theoretische Impulse wurden mit Praxisbezug und Fallbeispielen verbunden.
„Diagnosen, Dramen und andere Hürden: Wie du als Fachkraft durch den Jugendalltag kommst!“ war das Thema des dritten Seminars, in dem Mag.a Marina Gottwald (Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin) auf häufige psychiatrische Diagnosen und den Umgang mit dem daraus resultierenden herausfordernden Verhalten wie Selbstgefährdung, Selbstverletzung, Aggressivität einging. Zusätzlich wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten und Interventionen anhand von eingebrachten Fallbeispielen vorgestellt.































